| Polution |
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Ende Juni erschien das Debüt der jungen Band Polution. Die Anhänger von AC/DC und Airbourne dürften Freudentränen vergossen haben. Endlich auch eine Schweizer Band die das kann…wer es immer noch nicht glaubt kann sich am 1. November am Metal Inferno in Lenzburg davon überzeugen. Wir trafen die Band am 31. Juli im Nelson Pub in Schwyz-Seewen und dabei stellte sich heraus, dass hier nicht einfach junge Musiker am Werk sind sondern Leute die einerseits wissen was sie wollen und andererseits auch in der Lage sind – neben guter Musik zu spielen – auch total cool und locker drauf sind. Eine geniale Mischung mit Power. Das Debüt „Overheated“ erschien Ende Juni dieses Jahres bei Escape Music (Vertrieb Non Stop Music). Darauf zu hören ist krachender Hard Rock im Stile von AC/DC oder eben Airbourne. Hart gespielter Blues mit Hard Rock Elementen vom Feinsten. Wie lange haben sich die Jungs Zeit gelassen für ihre erste CD? Bassist Andreas war an diesem Gespräch wortführend und beantwortet dies sachlich: „Eine erste CD ist meistens einfacher als die Darauffolgenden. Wir hatten viele Songs bereit und haben auch alte Songs neu aufbereitet. Auf der CD gibt es einen Querschnitt unseres Schaffens aus den letzten drei Jahren zu hören. Wir haben aber bereits neue Songs geschrieben und haben immer noch einige auf Reserve“. Über die Verkaufszahlen der CD sind noch keine Informationen vorhanden. „Das sehen wir dann später, sind aber gespannt darauf“. Als junge Band gleich im Vertrieb von Non Stop Music zu sein ist nicht selbstverständlich. Dazu ein Label wie Escape Music im Rücken. Muss da nicht ein gewisser Druck auf die Band liegen? „Bisher nicht. Sie lassen uns viel Freiraum, alles ist sehr angenehm. Sie haben eine gute Promotion gemacht und wir haben ein gutes Verhältnis zueinander. Wir hoffen natürlich, dass sie auch mit uns zufrieden sind. Wir haben eine Option offen, und das ist eine zweite CD innerhalb von drei Jahren. Wenn das klappt, wäre es super“. sagt Andreas. „Wir sind einfach so wie wir sind, roh und ehrlich“ Was mich eigentlich immer wunderte ist, dass beinahe alle Members der Band denselben Nachnamen haben. Vier von fünf haben den Namen Betschart geerbt. Ein Familienunternehmen? Es schallt Gelächter …ooops. Habe ich was falsches gesagt? „Nein, wir sind keine Familienband! Betschart ist einfach ein sehr gängiger Name im Muotathal. Es ist ein paar dabei, die Brüder sind, ja, aber die anderen zwei Betschart’s sind nicht einmal verwandt mit ihnen oder miteinander. Das hat sich einfach so ergeben, dass beinahe alle mit dem Nachnamen gleich heissen“. Neben dieser Kuriosität viel mir bei dieser Band noch was auf. Polution (Umweltverschmutzung, Verunreinigung) schreibt man doch mit zwei „l“. „Das sieht blöd aus, wir belassen es bei einem l“ war der Kommentar zu dieser Bemerkung. Die Band Polution würde gerne mal mit Grössen wie Metallica, Rose Tattoo, Motörhead, AC/DC oder Volbeat auf der Bühne stehen. Wenn man sich ihre CD reingezogen hat, könnte es aber auch umgekehrt sein. In der Freizeit zu Hause hört sich jeder ganz verschiedene Sachen an. Es seien verschiedene Richtungen. „Wir sind so wie wir sind. Auf der Bühne roh und ehrlich – auch sonst natürlich ehrlich – wir sind auf den ersten Blick vielleicht nicht die typischen Heavy-Metaller. Eben, wir sind einfach wie wir sind“. Diese Aussage kann ich bestätigen. Natürlich, locker und einfach genial drauf! Daher mache ich hier auch gerne Werbung für den bisher wahrscheinlich wichtigsten Auftritt der Band: Polution am 1. November am Metal Inferno in Lenzburg „Dann legen wir erst richtig los“, sagt die Band. Ist das ein Versprechen? Kommt nach Lenzburg und geniesst es! Polution ist zweifellos eine Band die live wie auf der CD zu überzeugen weiss. Eigentlich aussergewöhnlich, da diese Kombination wirklich selten ist. Dazu kommt noch, dass diese Band aus der Schweiz kommt. Noch aussergewöhnlicher. Ein Phänomen? Findet es selbst heraus. Am 1. November live in Lenzburg am Metal Inferno. Viel Spass dabei. |