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Mit ihrem vierten Album „New Shores“ tönt der Sound der Band Lunatica etwas abwechslungsreicher als auf den Vorgängern. Hat die Band absichtlich darauf hin gearbeitet oder war es eher Zufall? Metalswitzerland sprach mit dem Leadgitarristen Marc.
Metalswitzerland (MS): „Mit neuem Gitarristen, neuem Label geht es mit der neuen CD „New Shores“ hoffnungsvoll und voller Schwung in ein neues Jahr. Hat der Titel der CD etwas mit diesen Änderungen zu tun?“ Marc (M): „Ja, der Titel hat ganz klar mit diesen Veränderungen zu tun. Wir haben auch ein neues Management/Booking.“ MS: „Wieso kam es zum Labelwechsel?“ M: „Der alte Vertrag war abgelaufen und wir wollten gerne etwas Neues. Früher haben wir eine CD abgeliefert und dann einfach nichts mehr gehört. Bei Napalm Records hatten wir ein gutes Gefühl und sind sehr zufrieden. Sie machen wirklich einen guten Job.“
MS: „Napalm Records ist auch bekannt, dass sie viele Gothic Bands unter Vertrag haben. Passt Lunatica da dazu?“ M: „Ich denke das Label deckt ein recht breites Spektrum ab. Den Musikstil verschiedener Bands sollte man einfach umschreiben können, aber eine strikte Schubladisierung finde ich nicht gut. Heutzutage gibt es abstruse Stilbezeichnungen, dass man sich kaum etwas darunter vorstellen kann.“
MS: „New Shores tönt recht frisch und abwechslungsreich. Habt ihr absichtlich darauf hingearbeitet am Sound etwas zu ändern oder hat es sich einfach so ergeben?“ M: „Wir haben während dem Komponieren bereits auf das hingearbeitet und haben die Keyboards etwas zurückgenommen und bewusst die Gitarren mehr in den Vordergrund gestellt. Trotzdem hört man beim Sound dass es sich um Lunatica handelt. Die Songs sind einfach etwas rockiger. Wir sehen es auch als eine Weiterentwicklung an. Die Vielfältigkeit liegt auch an den privaten Geschmacksrichtungen. Da ist alles dabei von Pop über Filmmusik bis hin zu Metal.“
MS: „Das Album stieg sofort in die Charts ein. Hat euch das überrascht?“ M: „Ja und nein. Wir erwarteten, dass die CD irgendwo zwischen 60 und 80 in die Charts kommt. Aber dass sie gleich auf die 20 landet war eine schöne Überraschung.“
MS: „Stimmt es dass ihr zuerst die Melodien schreibt und erst danach die Texte dazu? Kann das funktionieren oder werden dann doch noch Anpassungen gemacht?“ M: „Die Grundgerüste der Songs stammen meistens vom Keyboarder Alex, der dann die Vorschläge den anderen Members bringt. Andrea fängt dann mit den Texten an, ja. Aber es kann schon passieren, dass wir noch Anpassungen machen.“
MS: „Haben sich mit den guten Kritiken der neuen CD die Möglichkeiten für Gigs verbessert? Wie sieht es mit Festivals aus?“ M: „Für Gigs merkt man es schon. Die neue Booking Agentur sowie die gute Platzierung in den Charts haben etwas bewegt. Für die Festival Saison haben wir die CD aber etwas spät veröffentlicht. Aber wir werden sehen, ob sich da noch kurzfristig etwas ergibt.“
MS: „Auf der CD steht „für Fans von Nightwish, Kamelot, Epica“….passt das?“ M: „Das ist die Marketingstrategie von Napalm. Es gibt sicherlich Berührungspunkte und Parallelen wie der weibliche Gesang. Der Gesang der neuen Nightwish Sängerin ist auch etwas rockiger. Ich denke schon, dass die Fans der erwähnten Bands auch an Lunatica Gefallen finden. Der Vergleich stimmt sicher nicht 100%ig, ist aber gut um den Sound zu umschreiben.“
MS: „Neben in der eigenen Band tätig zu sein hört ihr ja auch privat Musik. Wie informiert ihr euch über neue Sachen?“ M: „Da ist myspace sicher eine gute Plattform. Ich selber bin noch der Heftmensch. Metalworld, Metal Hammer, Rock Hard sind so die regelmässig gelesenen Magazine. Aber die Informationen finde ich auch im Internet.“
Die nächsten Konzerte von Lunatica: 2. Mai; Hollywood, Menziken 9. Mai: Sounddock 14, Dietikon 15. Mai: Metro, Olten 13. Juni: Tibis Downstairs Club, Worblaufen 4. September: Mehrzweckhalle, Amriswil
Regelmässige Updates findet ihr auf www.lunatica.ch
Keith |