| Ektomorf |
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Ektomorf
Bereits bevor die ungarische Band Ektomorf in Pratteln im Z7 spielte konnten wir mit Tamas sprechen. Kurz vor dem Konzert im Februar trafen wir ihn und konnten nochmals mit ihm diskutieren. Nachfolgend ein Ausschnitt aus unserem Gespräch.
Metalswitzerland (MS): Im letzten Interview hast du gesagt, dass Tamas nicht länger ein Mitglied von Ektomorf ist, da er Drogenprobleme hat. Wie geht es Tamas jetzt und ist der endgültig von Ektomorf ausgeschlossen?
Zoltan „Zoli“ Farkas (ZF): Er ist definitiv nicht mehr dabei. Wie es ihm geht? Ich weiss es nicht, wahrscheinlich nimmt er immer noch Drogen. Wir sind auch keine Freunde mehr. Er wollte nicht mehr mit uns reden und hat sich auch nicht mehr bei uns gemeldet.
MS: Tamas wurde durch Mike ersetzt. Ist er nur vorübergehend der neue Gitarrist oder ist er ein festes Mitglied der Band geworden?
ZF: Ja, vielleicht. Gestern haben wir gefragt, ob der Band fest beitreten möchte und er sagte ja, also ist er eigentlich dabei.
MS: Mike kommt bekanntlich aus Deutschland. Da fragt man sich wie ihr auf ihn gekommen seid, woher kennt ihr ihn?
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ZF: Wir kannten die Band in der er damals spielte, und heute noch spielt, Fatality Inc. Danach haben wir über Myspace Kontakt mit ihm aufgenommen, und er wurde unser Gitarrist.
MS: Im letzten Interview hast du gesagt die ersten Reaktionen auf "Redemption" wären sehr gut gewesen. Wie sind die Reaktionen auf der Tour und die der Fans?
ZF: Die Reaktionen sind grandios. Wir haben hunderte von Alben unter die Leute gebracht. Sie ist viel abwechslungsreicher und farbiger als die letzten Alben. „What doesn^t kill me" ist auch ein tolles Album aber nicht sehr aussergewöhnlich, darum habe ich auch gesagt, dass ich kein Song von diesem Album spielen will. Auch die Ticketvorverkäufe liefen viel besser als bei der letzten Tour. Hier in Pratteln hat der Veranstalter im Vorverkauf immerhin knapp drei Mal mehr Eintritte als beim letzten Gig verkauft. Es kommen viel mehr Leute und auch das Interesse der Presse ist grösser. Wir geben täglich Interviews.
MS: Wie kann man sich die Metalszene in Ungarn vorstellen? Hat man dort viele Auftrittsmöglichkeiten?
ZF: Wir haben eine Szene und auch tolle Bands. Aber es ist sehr schwer einen Gig zu bekommen. Daher sagten wir uns, dass wir es ausserhalb von Ungarn versuchen sollten, und bisher läuft das ganz gut.
MS: Wie erklärst du dir euren Erfolg? Wie seid ihr berühmt geworden?
ZF: Ich würde nicht gerade sagen, dass wir berühmt sind. Natürlich bin ich sehr froh über unsere bisherigen Erfolge und das was wir erreicht haben. Aber ich habe noch grösseres mit Ektomorf vor und Ziele die wir erreichen wollen.
MS: Zum Schluss, was bedeutet Ektomorf eigentlich?
ZF: Ektomorf ist Lateinisch und beschreibt einen Körpertyp. Der begriff umschreibt einen grossen Körper, keinen Dicken, sondern muskulösen. Kurz, ein starker Mann.
MS: Vielen Dank für das Interview und wir wünschen dir viel Glück für die Show.
ZF: Danke. Geniesst die Show
MS: Das werden wir.
Dino
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