| Unearth – Darkness in the Light |
Mit „The Uncoming Storm“ aus dem Jahre 2004 haben die Jungs aus Massachusetts einen Meilenstein abgeliefert. Die beiden Nachfolger „III: In the Eyes of Fire“ und „The March“ waren zwar beileibe nicht schlecht, konnten aber zu keiner Zeit an „The Uncoming Storm“ ranreichen. Mit dem aktuellen „Darkness in the Light“ dürfte sich das aber rasch ändern. Was der Fünfer hier in knapp 40 Minuten vom Stapel lässt, gehört mit zum Besten was in diesem Jahr erschienen ist. Die Songs sind abwechslungsreich und intensiv und die beiden Gitarristen Buz McGrath und Ken Susi brillieren mit unglaublichen Killer-Riffs, wahnsinns Leads und Solis wie At the Gates und Iron Maiden zu deren besten Zeiten. Zudem steuert Susi zum ersten Mal seit „The Uncoming Storm“ wieder einige wenige Clean Vocals bei, die aber nie störend oder aufdringlich wirken und sich perfekt in die Songs einpflügen. Die ultra fetten Breakdowns sind jederzeit perfekt platziert und montieren Dir die Rübe ab. Zudem passt die Produktion von Adam Dutkiewicz wie die berühmte Faust aufs Auge. Wem Killswitch Engage und As I lay Dying zu lasch und kommerziell sind, kriegt hier die Vollbedienung und wird es nicht bereuen. Hammer Teil! |