| Deadend in Venice – See you on the Ground |
Diese junge Band aus Leipzig besteht erst seit drei Jahren und bereits erscheint deren Debut „See you on the Ground“. Musikalisch wird hier Melo-Death a la In Flames und Arch Enemy vorgetragen. Das Besondere an der Band ist, dass sie nebst Frontgrowler Christian Litzba auch noch eine Sängerin, Annabell Klein, hinterm Mikro haben. Die Songs erhalten dadurch einen leichten Gothic Touch, ohne aber wirklich in diese Ecke zu driften. Mir persönlich gefällt jedoch der Gesang von Christian deutlich besser, erhalten die Songs dadurch die nötige Härte und Aggressivität. Annabells Gesang ist bei Weitem nicht schlecht, vermag den Hörer aber auch nicht in Begeisterungsstürme zu versetzen. Die Songs sind allesamt kurz, knackig und überspringen eigentlich nie die Vier-Minuten-Marke. Hier hat die Band allerdings sicher noch Luft nach oben, könnte sie doch das Songwriting noch eine Spur interessanter und abwechslungsreicher gestalten. Für eine noch so junge Band ist „See you on the Ground“ aber ein beachtliches Debut und Genre Fans dürften sicher Gefallen daran finden. |